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Land der Kulturen

Das Projekt »Land der Kulturen« ist kein Projekt für Flüchtlinge, sondern eine Initiative von Geflüchteten für SchülerInnen, Ehrenamtliche und die breite Öffentlichkeit.

Durch diesen Rollentausch wollen wir Integration auf die nächste Stufe bringen und gesellschaftliche Teilhabe erreichen. Nur durch ihre aktive Rolle in der Gestaltung des Projektes wird es möglich sein, Verständnis für die Situation von Neuzugewanderten in Deutschland zu schaffen.

Die Idee entstand aus dem Gedanken heraus, dass wir Geflüchtete aus ihrer passiven Rolle in unserer Gesellschaft herausholen wollen. Sie können, sollen und wollen eigenständig, kreativ und vor allem selbstverantwortlich arbeiten und aktiv in die interkulturelle Völkerverständigung eingebunden werden. Denn Verständigung ist keine Einbahnstraße. Aus ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund und Kontext heraus werden deshalb die Projektinhalte von Geflüchteten – unseren »Experten-Teams« entwickelt und vermittelt.

Unseren Zielgruppen geben wir durch interaktive Simulationen die Möglichkeit, sich in die Lage Neuzugewanderter hineinzuversetzen. Durch diesen Perspektivwechsel wollen wir Verständnis schaffen, Ängste und Vorurteile abbauen, Rassismus entgegenwirken, und aufzeigen, dass es gar nicht so einfach ist, sich in einer völlig neuen und fremden Umgebung zurecht zu finden.

Das zentrale Element unseres Projektes ist die Entwicklung, Produktion und Durchführung eines interaktiven Parcours mit analogen und multimedialen Stationen auf Tablets. Den Parcours führen wir mit OberstufenschülerInnen, BerufsschülerInnen und Ehrenamtlichen durch und machen ihn anschließend der breiten Öffentlichkeit im Rahmen von Ausstellungen und Veranstaltungen zugänglich.

#Integration #Inklusion #Völkerverständigung #Rollentausch #Perspektivwechsel#Identitätsstiftung #gesellschaftliche Teilhabe #Verständnis #gegen Rassismus

Mach mit!

Du bist neu in Deutschland und möchtest von Deinen Erlebnissen erzählen? Du hast Lust auf langfristige und bezahlte Projektarbeit?

Willkommen im Experten-Team von »Land der Kulturen«! Hier geht’s zur Anmeldung

Du bist SchülerIn, LehrerIn, SchulleiterIn oder ehrenamtlich tätig? Du hast Lust an unserem kostenlosten interaktiven Parcours teilzunehmen?

Willkommen bei den Teilnehmenden von »Land der Kulturen«! Hier geht’s zur Anmeldung 

Ausstellungen

Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig Forum (Ebene 1.1) 13.3. bis 17.3.2018

Münchner Stadtbibliothek Hasenbergl (im Kulturzentrum 2411) 20.3. bis 24.3.2018

Premiere im Rahmen der »Internationalen Wochen gegen Rassismus«, mit Unterstützung der Münchner Stadtbibliothek (MSB), gefördert durch die Fachstelle für Demokratie und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

   

Hofspielhaus München 6./7.4. und 12./13.4.2018 ab 18:00 Uhr

FMZ Freies Musikzentrum Stuttgart 28./29.4.2018 und 10.–12.5.2018 ab 17:00 Uhr

im Rahmen von Monteverdi, Graun, Gluck, Haydn »Orfeo – eine transkulturelle Oper«, in Kooperation mit Zuflucht Kultur e.V.

MORGEN e.V. Kulturfestival Feierwerk, Hansastraße 39-41 (Kranhalle + Café, Hansa39 + Außenbereich bei gutem Wetter) 24.6.2018

Bürgerinitiative Mehr Platz zum Leben Sommerfest (stillgelegte Bushaltestelle 58 am Kolumbusplatz) 8.7.2018 von 12:00–21:00 Uhr

Arbeiter-Samariter-Bund
Regionalverband München/Obb. e.V. Sommerfest (Adi-Maislinger-Straße 6 - 8, München) 22.7.2018

Ander Art Festival München am Odeonsplatz 29.9.2018 ab 12:00 Uhr

im Zelt unseres Kooperationspartners MORGEN e.V.

München in Planung

München Stadtteilwoche Berg am Laim 2018 (21.–27.6.2018)

München Westpark »Fest der Kulturen« (7.7.2018)

München Tollwood Winterfestival 2018

München Stadtbezirk 6/7 2018/2019

Bundes/-EU-weit in Planung

Lüdenscheid 08/2018

Gent Festival Flandern 09/2018

Düren 10/2018

Radu Stancu Sibiu 10/2018

Stuttgart 10/2018

im Rahmen von Verdi »Don Carlos corridors of power«, in Kooperation mit Zuflucht Kultur e.V.

Team
Für unser Pilotprojekt – die Durchführung des interaktiven Parcours an zunächst 4–5 teilnehmenden Schulen als Testphase für dessen Praktikabilität – arbeiten wir seit Juni 2017 mit dem Experten-Team »Syrien« zusammen: Mahmoud Almabrouk, Mohammad Bahaia, Louay Sakr, Wasim Summakeih. Die vier jungen Syrer verfügen über gute Deutsch-Kenntnisse und Kommunikationsfähigkeiten. Gemeinsam mit ihnen erarbeiten wir die inhaltlich-strukturellen Grunddimensionen des interaktiven Parcours, den sie selbst an den Schulen und sozialen Einrichtungen präsentieren

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Louay Sakr ist 24 Jahre alt und kommt aus einer malerischen Hafenstadt in Syrien. Seine ganze Familie sind Fischer. Seine Mutter sagt, er konnte schwimmen, bevor er laufen konnte. In München ist Louay Schüler und arbeitet nebenher für eine Eventfirma als Kellner. Er liebt Musik und tanzen. Er möchte gerne Friseur werden.

»In meiner Heimat habe ich Alles verstanden und mich im Alltag ohne Probleme zurechtgefunden. Hier in Deutschland bin ich aber oft auf die Hilfe von Deutschen angewiesen. Deswegen möchte ich Ihnen zeigen, welche Herausforderungen es gibt, wenn man Sprache, Schrift und Kultur nicht versteht. Nehmen Sie doch einmal meine Rolle ein, und befinden sich in einem Umfeld, in dem Alles fremd ist. Vielleicht verstehen wir uns danach besser.«

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Mohammad Bahaia ist 18 Jahre alt, Schüler aus Syrien. Er liebt jegliche Art von Sport. München erkundet er auf seinen Inlineskates, der Marienplatz ist sein Lieblingsort. Wenn man mit ihm unterwegs ist, kann es passieren, dass er mal eben mit einem Salto oder Flick Flack über die nächste Hecke springt. Er möchte gerne KFZ-Mechaniker werden.

»Ich bin sehr dankbar, dass ich in Deutschland aufgenommen wurde. Aber obwohl ich hier vor dem Krieg in Sicherheit bin, habe ich in den ersten Monaten auch Angst gehabt. In dieser fremden Umgebung habe ich mich nicht zurechtgefunden. Und ohne Sprache hatte ich Angst, etwas Falsches zu machen oder ausgelacht zu werden.«

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Wasim Summakeih ist 21 Jahre alt, Student aus Syrien. Er hat in Syrien zwei Jahre lang Jura studiert und bewirbt sich momentan um ein Duales Studium in München. In Syrien hat er ehrenamtlich für bedürftige Kinder und Senioren gearbeitet. Sein Wunsch ist es, beim Wiederaufbau Syriens zu helfen. In seiner Freizeit liebt er Fußball. Sein Herz schlägt für Real Madrid.

»In Syrien habe ich zwei Jahre lang Jura studiert. In Deutschland habe ich ein Jahr lang in einer Turnhalle gelebt. Mein Leben dreht sich nur um Dokumente, Anträge und Behörden. Ich habe sehr viele Sachen unterschrieben, die ich nicht verstanden habe. Ich möchte mich hier schnell integrieren. Aber ich kenne immer noch fast keine Deutschen.«

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Mahmoud Almabrouk ist 26 Jahre alt und kommt aus Syrien. Seine große Leidenschaft ist der Motorsport. Er fährt selbst Motorrad seit er 12 Jahre alt ist, öfter auch auf einem Reifen. Natürlich möchte er gerne KFZ-Mechaniker werden.

»Ich verstehe Deutschland einfach nicht. Ein syrischer Flüchtling darf drei Jahre bleiben, sein Bruder aber nur ein Jahr. Warum? Ich muss zur syrischen Botschaft, um meinen Pass zu verlängern, obwohl ich aus diesem Land geflüchtet bin. Wenn die syrische Botschaft meinen Namen kennt, habe ich Angst um meine Familie in Syrien. Ich bin frustriert, weil ich nie weiß, woran ich bin, wie lange oder ob ich überhaupt hier bleiben darf, oder ob es Sinn macht, weiterhin Deutsch zu lernen.«

Partner & Förderer

Wir wissen, was wir erreichen wollen; und zwar die langfristige und bezahlte Zusammenarbeit mit Neuzugewanderten zur gemeinsamen Erarbeitung und Durchführung unseres Projektes. Wir möchten etwas bewirken, einen sinnvollen Beitrag für Geflüchtete, Neuzugewanderte, BürgerInnen leisten und möglichst viele Menschen nachhaltig erreichen.

Von Anfang an sind wir darum bemüht, Drittmittel einzuwerben, Partnerschaften mit städtischen, staatlichen und ministerialen Institutionen zu initiieren, mit sozial verantwortlichen Akteuren der freien Wirtschaft zusammenzuarbeiten und mit gleichgesinnten Initiativen und Vereinen Synergieeffekte zu erzeugen. Wir möchten uns so gut wie möglich vernetzen, um die Wirkung und die Sichtbarkeit unseres Projektes zu gewährleisten.

Mach mit!

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Willkommen im Team von »Land der Kulturen«!

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Spende


Förderprogramm »Lichterkette#NextLevel«
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Förderprogramm »Miroprojekt 2017«
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Stipendienprogramm »ANKOMMER. Perspektive Deutschland«

Mit dem Stipendienprogramm ANKOMMER. Perspektive Deutschland werden Gründer von Sozialunternehmen, Projekte und Initiativen unterstützt, die geflüchteten Menschen die Möglichkeit eröffnen, an Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland teilzuhaben.<!--

www.ankommer.eu Ein Projekt von Social Impact, gefördert von der KfW Stiftung.

Aktionsprogramm »Flüchtlinge werden Freunde«
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